Vom Schwertschlucken zum Schlauchschlucken

Vor 100 Jahren bedeutete ein festsitzender Fremdkörper in der Speiseröhre oft den sicheren Tod. Die einzige Therapie bestand darin, mit fragwürdigen Mitteln Erbrechen zu provozieren oder man stopfte weiche Weidenäste in die Speiseröhre, um den Fremdkörper wenigstens zum Magen durchzuschieben. Heute sind Endoskopie und minimalinvasive Eingriff e aus keiner Fachdisziplin mehr wegzudenken.

Quellenangabe: HNO-Nachrichten 2014; 44: 60.

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