Die Diaphnoskopie der Nasennebenhöhlen

Die Diaphanoskopie der Nasennebenhöhlen

Es war schon immer ein Wunsch der Menschen die beschränkten Möglichkeiten der eigenen Sinnesorgane zu verbessern. Wäre es nicht schön, wenn man durch die Dinge hindurchschauen könnte, um zu sehen, was darin- oder dahinterliegt? Die „Durchleuchtung“ war lange ein Traum, bis jemand auf den Gedanken kam, das Licht zu bündeln und durch scheinbar lichtdichte Körper…

Abraham Eitelberg und seine unmoderne Ehtik

Abraham Eitelberg und seine unmoderne Ehtik

Um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert zeigten sich nicht nur in Wien deutliche Zeichen eines national geprägten Antisemitismus. Betroffen waren alle Bevölkerungsschichten, besonders aber auch Wissenschaftler jüdischen Glaubens. Als Beispiel möge die Lebensgeschichte des völlig vergessenen Wiener Ohrenarztes Abraham Josef Eitelberg dienen.

Der Roederbinder

Der Roederbinder

Es sind die Tüftler und Bastler, die als Praktiker vom Fach für die meisten Neuerungen beim Operationsinstrumentarium sorgen. Dass aber ein Seeoffizier des Ersten Weltkriegs ein Gerät zur Stillung von Blutungen erfindet und patentieren lässt, ist schon einzigartig.

Zwischen Ohrenspiegel und Leichenmantel-Hofmanns Problem mit dem Scheintod

Zwischen Ohrenspiegel und Leichenmantel-Hofmanns Problem mit dem Scheintod

Friedrich Hofmann, der erst posthum hoch gefeierte Erfinder des HNO-Reflektorspiegels, hat sich als Kreisphysikus von Burgsteinfurt auch mit ganz anderen Dingen als mit Ohruntersuchungen beschäftigt. Ihn trieb die Frage um, wie das „Lebendigbegrabenwerden“ vermieden werden kann. Eine Frage, die in der damaligen Zeit ohne EEG und Nulllinienbeurteilung von großer und angstbeladener Bedeutung war. Quellenangabe: HNO-Nachrichten…

Politzer und Gruber

Politzer und Gruber

Der unter dem Namen „Türkenkrieg“ bekannte Prioritätsstreit zwischen Türck und Czermak um die Erstbeschreibung der indirekten Laryngoskopie mit Kehlkopfspiegeln ist in der Literatur oft und geradezu süffisant beschrieben worden. Dass sich die beiden ersten Chefärzte der vor 150 Jahren gegründeten Wiener Universitätsohrenklinik Gruber und Politzer mit ähnlicher Intensität um den Anspruch der Erstbeschreibung von Modifikationen…

Die Koniotomie bei F. Dürrenmatt_Schneid doch endlich

Die Koniotomie bei F. Dürrenmatt – Schneid doch endlich

Vor 60 Jahren gehörten Werke des Schweizer Schriftstellers Friedrich Dürrenmatt (1921–1990) zur Pflichtlektüre in den höheren Jahrgängen des Gymnasiums. Für den heutigen HNO-Arzt ist es interessant, dass Dürrenmatt 1951 in seinem Kriminalroman „Der Verdacht“ der Koniotomie ein literarisches Denkmal gesetzt hat. Quellenangabe: HNO-Nachrichten 1-2021